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Hier finden Sie unsere Auswahl an ganzen Paletten Holzpellets

Hier finden Sie unsere Auswahl an halben Paletten Holzpellets

Einzelsäcke können in unserem Lager in Illingen abgeholt werden.

Was sind Holzpellets?

Holzpellets zählen zu den biogenen Festbrennstoffen. Sie werden ohne Bindemittel aus trockenem Restholz hergestellt, indem dieses unter hohem Druck zu drei bis vier Millimeter langen Stücken gepresst wird. Dadurch wird eine hohe Dichte erreicht, so dass einen Tonne Holzpellets etwa 500 Litern Heizöl entspricht. Der Heizwert liegt bei 5 Kilowattstunden je Kilogramm oder mehr. Zur Qualitätssicherung sind hochwertige Holzpellets zertifiziert.

Zertifizierung
Zertifizierte Holzpellets unterliegen von der Herstellung bis zum Endprodukt strengen Kontrollen, die sowohl die Umweltfreundlichkeit als auch die Wirtschaftlichkeit sichern. Die seit 2010 gültige europäische Norm DIN/EN 14961-2 wird 2011 in Deutschland durch ENplus beziehungsweise EN-A1 ergänzt. Diese wurde vom "Deutschen Pelletinstitut" für eine bessere Qualitätssicherung entwickelt. Die Kontrollen umfassen hier auch den Handel und die Transporte, da ein Mangel die Qualität beeinträchtigen kann. Eine weitere Auszeichnung für Holzpellets ist die Önorm. Entsprechend zertifizierte Holzpellets können in allen geeigneten Feuerungsanlagen als Heizmittel genutzt werden.

Herstellung und Lagerung von Holzpellets
Bis auf 2 Prozent Presshilfsmittel wie beispielsweise Stärke sind bei der Herstellung von Holzpellets keine Bindemittel erlaubt. Ihr festes Gefüge erhalten sie, indem durch den hohen Druck Inhaltsstoffe freigesetzt werden und sich durch Wärme aneinander binden. Nachdem trockenes Restholz wie Säge- und Hobelspäne unter einem entsprechend hohen Druck durch eine Matrize gepresst wurde, kühlt die so erhaltene Stange zunächst ab und wird dann auf Pelletgröße zerkleinert. Da die zur Herstellung benötigte Energie im Vergleich zur Nutzbarmachung von Gas und Öl gering ist und bei der Verbrennung weniger Schadstoffe freigesetzt werden, sind Holzpellets umweltfreundlicher. Zum Qualitätserhalt müssen Holzpellets in einem für das Kesselsystem geeigneten Behälter trocken gelagert werden. Geeignet sind spezielle industrielle Behälter, geschützte Erdlager oder individuelle Lager mit Einblas- und Absaugstutzen. Über ein Raumaustragungssystem gelangen die Holzpellets in den Kessel.

Vorteile von Holzpellets
Zertifizierte Holzpellets weisen eine Restfeuchte von weniger als 10 Prozent auf, wodurch bei der Verbrennung wesentlich weniger Kohlendioxid freigesetzt wird und weniger Asche zurückbleibt als bei Brennholz. Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent und niedrigen Emissionen sind Holzpellets zudem ein effektiveres und umweltfreundlicherer als Gas oder Öl.

Qualitätsunterschiede
Obgleich Holzpellets ständigen Kontrollen unterliegen, die einen gleichbleibend hohen Standard gewährleisten sollen, gibt es Qualitätsunterschiede. Diese sind vor allem in der Restfeuchte begründet, da diese den Heizwert und den Aschegehalt mitbestimmt. Hochwertige Holzpellets sollten außerdem möglichst wenig stauben. Bei einer Restfeuchte unter 10 Prozent sollte der Heizwert in jedem Fall bei 5 Kilowattstunden je Kilogramm liegen. Ein Aschegehalt von unter 1 Prozent ist ebenso anzustreben wie ein Staubanteil unterhalb 1 Prozent.

Wichtig beim Kauf von Holzpellets ist stets die Zertifizierung. Neben ENplus, EN-A1 und DIN-Zertifikaten spricht die Önorm für Qualität. Holzpellets mit diesen Auszeichnungen sind nicht nur wirtschaftlich und umweltfreundlich, sie schonen auch die Feuerungsanlage. Die Nutzung unzertifizierter Holzpellets hingegen kann dazu führen, dass die Garantieansprüche verfallen.

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